{"id":170,"date":"2025-03-19T12:12:25","date_gmt":"2025-03-19T10:12:25","guid":{"rendered":"https:\/\/sisu.ut.ee\/gebhardt\/?page_id=170"},"modified":"2025-05-26T15:20:16","modified_gmt":"2025-05-26T12:20:16","slug":"7-1-opetajale","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/sisu.ut.ee\/gebhardt\/7-1-opetajale\/","title":{"rendered":"7.5 Lehrermaterial"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hintergrundinformationen f\u00fcr die Lehrkraft zur Himmelfahrt und zu Gebhardts Wandgem\u00e4lde \u201eHimmelfahrt Christi\u201c<\/strong><\/p>\n<p><strong>Himmelfahrt<\/strong><br>\nAm 40. Tag des Osterfestkreises, also 39 Tage nach dem Ostersonntag und zehn Tage vor Pfingsten, feiern Christen Christi Himmelfahrt. Der Festtag f\u00e4llt immer auf einen Donnerstag, das genaue Datum ist jedoch vom Osterfest abh\u00e4ngig und daher variabel. Der Ursprung dieses Festes geht auf die Apostelgeschichte und das Evangelium des Lukas zur\u00fcck. Dort wird erz\u00e4hlt, dass Christus sich vierzig Tage nach seiner Auferstehung den J\u00fcngern gezeigt habe, bevor er in den Himmel aufgefahren sei und den Platz zur Rechten Gottes eingenommen habe. An Christi Himmelfahrt gedenkt die Kirche der Aufnahme von Jesus Christus in den Himmel, seines Sieges \u00fcber den Tod und seiner R\u00fcckkehr zu Gott.<\/p>\n<p><strong>\u201eHimmelfahrt Christi\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Das Wandgem\u00e4lde in der Friedhofskapelle des D\u00fcsseldorfer Nordfriedhofs (1910)<br>\nAuf einer Wolke stehend, schwebt der auferstandene Jesus \u00fcber den K\u00f6pfen einer and\u00e4chtigen Menge. Sein purpurner Umhang ist durch die Aufw\u00e4rtsbewegung stark aufgebauscht. Er hat die Arme weit zu einem Segensgru\u00df ge\u00f6ffnet. Begleitet wird er von zwei Engeln in wei\u00dfer Kleidung, die dicht vor ihm fliegend, \u00fcber den K\u00f6pfen der Menschen zu sehen sind. Diese Engel stellen, in Anlehnung an die Apostelgeschichte (Apg 1:9ff), die wei\u00dfgekleideten M\u00e4nner dar, die den verbliebenen J\u00fcngern den Hinweis auf die k\u00fcnftige R\u00fcckkehr Jesu geben.<\/p>\n<p>Die Himmelfahrt Christi wird von einer gro\u00dfen, un\u00fcbersichtlichen Menschenmenge beobachtet, die sich vor einer Stadt versammelt hat. Im Hintergrund sieht man die Stadtbefestigungen, die auf einer Anh\u00f6he liegen. Diese f\u00fcr Gebhardt typische Massenszene zeigt in vielen Variationen die Reaktionen der Menschen auf das Wunder. Viele Gesichter dr\u00fccken ungl\u00e4ubiges Staunen aus, verst\u00e4rkt durch hilflose Gesten wie hochgeworfene Arme oder H\u00e4nde, die vor den M\u00fcndern gehalten werden. Einige knien oder liegen in Anbetung \u2013 das Wunder scheint sie buchst\u00e4blich zu Boden geworfen zu haben. Andere stehen eng zusammen, um sich gegenseitig Beistand zu leisten. Die ehrf\u00fcrchtige Menge hat sich in einem Kreis gruppiert, aus dessen Mitte Jesus aufsteigt. Die Personen am vorderen Bildrand drehen dem Betrachter den R\u00fccken zu. Da diese Figuren vom unteren Bildrand abgeschnitten sind, blickt der Betrachter quasi \u00fcber die K\u00f6pfe der vor ihm stehenden Menschen hinweg auf die Himmelfahrt. Die Trauergemeinde auf den Kirchenb\u00e4nken kann sich so als Teil dieser Menge f\u00fchlen. Mit jedem Betrachten wird das Wunder immer wieder neu erlebt, und das tr\u00f6stende Versprechen der Engel gilt sowohl den Menschen auf dem Bild als auch den Betrachtern (vgl. Gries 1995: 140).<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hintergrundinformationen f\u00fcr die Lehrkraft zur Himmelfahrt und zu Gebhardts Wandgem\u00e4lde \u201eHimmelfahrt Christi\u201c Himmelfahrt Am 40. Tag des Osterfestkreises, also 39 Tage nach dem Ostersonntag und zehn Tage vor Pfingsten, feiern Christen Christi Himmelfahrt. 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